Entwicklung Güterbahnhof Nord, Projekt A2 - Freiburg im Breisgau

Auftraggeber
roedig schop architekten
Ort
Freiburg
Jahr
2013
Dauer
5 Werktage

Das Entwicklungsgebiet des ehemaligen Güterbahnhofs in Freiburg liegt nördlich der Altstadt und umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 35 Hektar. Aurelis als Grundstückseigentümer plant hier in Abstimmung mit der Stadt Freiburg ein zentrumsnahes und qualitätsvolles Quartier: Auf 14 Baufeldern soll eine attraktive, lebendige Mischung von Büros, Dienstleistung, Forschung und Wohnungen entstehen. Gastronomie, Einzelhandel sowie Hotel- und Freizeitangebote ergänzen den Standort zu einem urbanen, integrierten Stadtteil. Prägender baulicher Auftakt des Gebietes ist der denkmalgeschützte Bau des Alten Zollhofes, der von Aurelis als besonders attraktiver Standort mit einem repräsentativen Vorplatz entwickelt wurde.

Im geplanten Wettbewerbsverfahren werden – innerhalb eines durch einen Bebauungsplanentwurfs vorgegebenen Rahmens – Bebauungsvorschläge für das Baufeld A2 gesucht. Auf dem ca. 2,9 Hektar großen Grundstück sollen Büro- und Wohnnutzungen mit insgesamt ca. 58.000 qm BGF entstehen. Da der östliche Bereich des Geländes an die relativ stark befahrene Waldkircher Straße und die Isfahanallee grenzt, ist hier im städtebaulichen Rahmenplan eine riegelartige Bebauung mit gewerblichen Nutzungen vorgesehen. Dadurch geschützt sollen in den restlichen Grundstücksbereichen Mischgebiete mit hohem Wohnanteil und eine Kita entstehen. Die Wohnbebauung soll durch Baugruppenprojekte geprägt werden. Im Wettbewerbsverfahren sollen die Strukturen des Rahmenplans planerisch hinterfragt und in Alternativen überprüft werden. Für die Gebäude entlang der stark befahrenen Straßen ist eine vertiefte strukturelle Betrachtung gewünscht (Vertiefungsbereich). Zudem sollen hier grundsätzliche Aussagen zu Fassadengliederung und -gestaltung getroffen werden.