WB / Life Sciences - Charité Berlin

Auftraggeber
Walter Rolfes Architekten BDA
Ort
Berlin
Jahr
2010
Dauer
6 Werktage

Lebenswissenschaften, Biowissenschaften oder aber auch Life Sciences – unter diesen Begriffen versteht man Forschungsrichtungen und Studiengänge, die sich mit „Strukturen von Lebewesen“ beschäftigen oder mit „Prozessen, an denen Lebewesen beteiligt sind“.

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat den Ausbau ihrer lebenswissenschaftlichen Fachbereiche in den Fokus der Exzellenzbemühungen gestellt und zusammen mit dem Senat für Stadtentwicklung einen Wettbewerb für ein neues Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften an der Philippstraße in Berlin-Mitte ausgelobt. Mit der Realisierung dieses Neubaus und der weiteren Konzentration biologischer Institute am Campus Nord sollen die Studiengänge der Humboldt-Universität räumlich zusammengeführt und die Labor- und Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Dabei sollte der Neubau auch ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude mit einbeziehen. Die Nutzfläche umfasst rund 4.600 Quadratmeter für Labor-, Seminar- und Praktikumsräume sowie Büroflächen auf vier Etagen. 

Der hierfür ausgelobte Wettbewerb wurde am 21. Oktober 2010 entschieden. Die Jury saßen unter Vorsitz der Kölner Architektin Dörte Gatermann, u. a. Regula Lüscher, Carlo Baumschlager, Walter Nägeli und Eckhard Gerber.