Schulerweiterung in Herbolzheim

Auftraggeber
Hess Volk Architekten
Ort
Herbolzheim
Jahr
2013
Dauer
5 Werktage

Bei den Emil-Dörle-Schulen in Herbolzheim handelt es sich um zwei unabhängig voneinander betriebenen Schulen (Realschule und Werkrealschule), die in einem Gebäudekomplex untergebracht sind. Die bestehenden Gebäude wurden in 2 Abschnitten und in unterschiedlicher Bauweise erstellt. Die Hauptgebäude wurden um 1970 in Stahlskelettbauweise konzipiert, der zweigeschossige Erweiterungsbau entstand 2002 in Stahlbetonbauweise.

Durch die Einrichtung eines Ganztageszweiges in der Werkrealschule mussten neue Räume zur Betreuung der Schüler und ein Mensaneubau für die Mittagsversorgung geplant werden. Bei der Auslegung der Raumgrössen wurde bereits der zukünftige Raumbedarf einer Ganztagesschuleinrichtung für die Realschule berücksichtigt.

Mit der Platzierung der neuen Gebäude auf dem Grundstück wird das bestehende “Campusprinzip” aufgenommen und weitergeführt. Der zweigeschossige Baukörper der Ganztagesschule (Ruheraum, Biblothek, verschiedene Aktionsräume) schließt den Schulhof nach Süden ab. Über Stege und überdachte Anbindungen wird das neue Gebäude mit dem Bestand verknüpft.

Der Standort für die Mensa ist am östlichen Campusrand angesiedelt. Die Solitärstellung führt zu einer Adressbildung für die Schulen an der Moltkestrasse. Die Mensa kann zusätzlich als separater Veranstaltungsraum genutzt werden und dient zur Verpflegungsversorgung bei Veranstaltungen der angrenzenden Breisgauhalle.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Architekt Jochen Weißenrieder aus Freiburg. (Text – Hess Volk Architekten)